Genießen Sie einen 10 % Willkommensrabatt auf die erste Bestellung
Terroir pur erleben!
Sortiere nach:
122 Produkte
122 Produkte
In der Spätlese zeigt das Treppchen seine ganze Stärke: ein Spiel aus konzentrierter Frucht, feiner Süße und packender, lebendiger Säure. Reife Aromen von Pfirsich, Aprikose, roter Apfelschale und etwas Zitruszeste verbinden sich mit einer mineralischen Tiefe, die typisch für den roten Schiefer ist. Die Textur bleibt schlank und elegant – niemals schwer, immer tänzelnd und raffiniert.
Das Paket beinhaltet die folgenden Flaschen (0,75l):
1 x 2012 Wehlener Sonnenuhr Riesling Kabinett „Tradition“
1 x 1993 Ürziger Würzgarten Riesling Spätlese „Tradition“
1 x 2008 Wehlener Sonnenuhr Riesling Auslese „Tradition“
EINE GESCHICHTE VON ZWEI FAMILIEN
Unser Weingut Dr. Loosen vereint zwei verschiedene Weinbautraditionen – von den beiden Seiten meiner Familie. Der bevorzugte Stil der Familie meiner Mutter war ein feiner, leichter Moselriesling mit einer dienenden Restsüße – eine Handschrift meines Großvaters Dr. Adams, der in das mütterliche Weingut Dr. Zach. Bergweiler-Prüm-Erben einheiratete. Später stieß ich auf eine andere spannende Wahrheit: Mein Urgroßvater väterlicherseits, Peter Loosen aus Ürzig, war ein kompromissloser Vertreter trockener Weine. Für ihn war jede Süße im Riesling ein Makel, und Fässer, die nicht ganz trocken wurden, verkaufte er kurzerhand als Fassware weiter. Beide Wege haben ihren ganz eigenen Reiz – und wir haben beschlossen, beide mit Respekt und Leidenschaft weiterzuführen.
WIE WIR DIE TRADITION FÜR FEINHERBE UND SÜßE RIESLINGE, WIE SIE MEIN GROßVATER ERZEUGTE, WIEDERENTDECKEN.
Aufgrund zahlloser Proben von Rieslingen aus den 40er-, 50er- und 60er-Jahren packte mich die Neugier, wie wohl diese Prädikatsweine unserer Vorfahren produziert wurden – also bevor das deutsche Weingesetz 1971 so vieles veränderte. Dieses neue Gesetz setzte damals den Fokus auf das Mostgewicht, anstatt wie früher auf die Einzellage und die Erkennbarkeit des Prädikats durch Probe. Bis 1971 galten klare Regeln für die Restsüße bei Prädikatsweinen wie Kabinett und Spätlese: Der potenzielle Alkoholgehalt bestimmte, wie viel Restsüße ein Naturwein oder eine Spätlese haben durfte. Weine mit z. B. 76° Oechsle durften etwa 25–30 g/l Restzucker enthalten – mehr nicht. Das 1971er Gesetz hob diese Grenzen auf, und plötzlich wurden viele Weine immer üppiger und süßer. Um den ursprünglichen Stil mit dienender Restsüße – wie mein Großvater zu sagen pflegte – wieder zum Leben zu erwecken, haben wir unser „Tradition“-Projekt ins Leben gerufen. Seit 1993 sporadisch, aber seit 2012 regelmäßig, keltern wir in jedem Jahrgang je einen Kabinett, eine Spätlese und eine Auslese – nach großväterlichen Methoden: spontan im Fass vergoren, zwei Jahre Reife im großen Holzfass auf der Vollhefe, und dann nach der Abfüllung weitere zehn Jahre auf der Flasche gereift, bevor sie auf den Markt gebracht werden. Geduld ist hier unser wichtigster Partner.
Bei der Weinherstellung wurden alte Praktiken, die vor 100 Jahren an der Mosel praktiziert und damals als „Naturrein“ bezeichnet wurden, wiederbelebt.
Telmo bestärkte jedoch Erni, etwas anders zu machen: Der Wein wurde in der Tradition der Natur-/Orange Weine auf den Schalen vergoren. Nach der Gärung blieb er noch einige Monate auf den Schalen zur Mazeration und wurde dann sanft in einer Korbpresse gepresst, bevor er mit der Vollhefe in ein traditionelles Eichenfass umgefüllt wurde, in dem bereits einer der besten Rioja-Weine von Telmo hergestellt wurde.
Der Wein blieb zwei Jahre im Fass auf der Vollhefe, nur aufgefüllt, ohne jegliche Bâtonnage.
Nach der Abfüllung reifte der Wein zwei weitere Jahre in der Flasche, bevor er auf den Markt kam.
Dieser Wein vereint das „Gedächtnis“ Spaniens und die Tradition Deutschlands.
In der Spätlese zeigt das Treppchen seine ganze Stärke: ein Spiel aus konzentrierter Frucht, feiner Süße und packender, lebendiger Säure. Reife Aromen von Pfirsich, Aprikose, roter Apfelschale und etwas Zitruszeste verbinden sich mit einer mineralischen Tiefe, die typisch für den roten Schiefer ist. Die Textur bleibt schlank und elegant – niemals schwer, immer tänzelnd und raffiniert.
Der 2010er Teroldego ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie wunderbar diese autochthone Dolomiten-Rebsorte reifen kann. Das Jahr war geprägt von moderaten Temperaturen, kühlen Nächten und einer langen Vegetationsperiode – ideale Voraussetzungen für einen Wein von Tiefe und Struktur.
Nach der spontanen Vergärung im Zement und der Reife in Zement und Holz zeigt der Wein heute ein harmonisch gereiftes Profil, das dennoch seinealpine Spannung bewahrt.
In der Nase öffnen sich gereifte Noten von Schwarzkirsche, dunklen Pflaumen und Brombeeren, begleitet von Veilchen, Rauch, getrockneten Kräuternund einem Hauch Unterholz.
Am Gaumen wirkt der 2010er seidig und weit, mit reifen, polierten Tanninen und einer lebendigen Säure, die die Jahre bemerkenswert gut überstanden hat. Die dunkle, saftige Frucht verbindet sich mit erdigen und mineralischen Nuancen, die typisch für das Campo Rotaliano sind.
Das Finale ist lang, würzig und feingliedrig – ein Wein in seiner besten Trinkreife, der Tiefe und Eleganz gekonnt vereint.
Der 2010er ist eine perfekte Balance aus Reife und Vitalität und zeigt, warum Foradoris Teroldego seit Jahren als stilprägend gilt.
Ein großer Riesling mit außergewöhnlichem Reifepotenzial – ideal als exklusiver Solist, zu feinen Desserts oder als kostbarer Schatz für besondere Anlässe. Ein Wein für Kenner, Sammler und Liebhaber großer edelsüßer Klassiker.
Angezeigt werden 96/122
Nächste
Klassifikationsstufe entdecken:
Klassifikationsstufe entdecken:
Die VDP.Klassifikation
Seit 1993 ist das Weingut Dr. Loosen Mitglied im VDP (Verband Deutscher Prädikatsweingüter).
Mit der VDP.Klassifikation verpflichtet sich das Weingut zu strengsten Qualitätsstandards, die Herkunft und Terroir in den Mittelpunkt stellen.
*Im Weinbaugebiet Mosel verzichtet der VDP.Regionalverband auf die Klassifikationsstufe VDP.ERSTE LAGE.
Weingut Dr. Loosen
Botschafter der deutschen Riesling-Kultur
Schon über 200 Jahre im Familienbesitz, wird das Weingut seit 1988 von Ernst F. Loosen geführt. Große Weine, so seine Vorstellung, sind der perfekte Ausdruck des Bodens, des Klimas und der Rebsorte.
Mit dem Erbe seiner Vorfahren – wurzelechte, alte Reben in historischen Grossen Lagen der Mittelmosel– hat er genau das Material vorgefunden, das er braucht, um eigenständige, komplexe Weine von internationalem Niveau herzustellen.
Heute gilt Dr. Loosen international als das Aushängeschild für eine wiederentdeckte deutsche Riesling-Kultur.
Seit 1993 ist das Weingut Mitglied im VDP (Verband Deutscher Prädikatsweingüter).
Weingut Dr. Loosen
UNSERE LAGEN
In der Weinbaukarte für den Regierungsbezirk Trier von 1868, die als Steuerbemessungsgrundlage für Weingüter an der Mosel erstellt worden war, wurden neun unserer Lagen als Grosse Lage ausgewiesen.
Diese Klassifikation ähnelt dem System der Grand Cru im Burgund und wurde 1995 von Stuart Pigott und Hugh Johnson in ihrem Deutschen Weinatlas aktualisiert. Wir greifen heute bewusst auf diese kulturhistorisch bewährte Klassifikation zurück.
Seit 1988 füllen wir ausschließlich Rieslinge aus den klassifizierten Grossen Lagen als Einzellagen ab, während alle übrigen Weine von uns als Gutsriesling geführt werden.
